Behandlung der auslösenden Grunderkrankung : gelegentlich Rückbildung der
Lähmung
Andauernde Stimmbandlähmung: symptomatische Therapie
Logopädische Stimmübungstherapie evtl. in Kombination mit einer Elektrotherapie
(Galvanisation) kann die Stimme verbessern und kräftigen.
Operative Therapie (erst bei einer 6-12monatigen Lähmung) mit dem Ziel, die betroffene Stimmlippe der gesunden Stimmlippe soweit anzunähern, dass es zu einer Phonation kommen und das unkontrollierte Entweichen der Luft und somit die Heiserkeit vermindert werden kann.
Stimmlippenunterfütterung = Einbringen von pastösen Substanzen unter die Schleimhaut, jedoch mit unbefriedigendem Langzeitergebnis, da die Substanz entweder resorbiert wird oder sich unkontrolliert unter der Schleimhaut verteilt.
Verlagerung der betroffenen Stimmlippe durch einen Zugang von außen. Implantat von körpereigenem Material oder Fremdmaterial (Metalllegierungen, Polymerisate, Prothese Hydroxylapatit erstmals an der HNO-Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien, wird vom Körper wie eigenes Gewebe aufgenommen).
Bei der beidseitigen Stimmbandlähmung steht die Sicherung der Atmung im Vordergrund,
d.h. Erweiterung der Stimmritze.
Sämtliche kehlkopferweiternden Operationen verbessern die Atmung, verschlechtern
jedoch die Stimme.
Kehlkopferweiternde Operationen:
Endolaryngeal (Zugang von Innen) Laserentfernung eines Teils einer Stimmlippe im hinteren Stimmlippendrittel (wodurch der Querschnitt der Stimmritze vergrößert wird).
Zugang von Außen: Laterofixation (Die Stimmlippe wird zur Seite gezogen und
fixiert).
Tracheotomie
Untersuchungsmethoden: Bildgebende Verfahren, Ultraschall, Lungenfunktionsprüfung, Stroboskopie, Endoskopie, Myographie, etc.)